
Das Fachmagazin home&smart hat die Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro im April 2025 mit 95 von 100 Punkten zum Testsieger gekürt — die Bestnote unter allen getesteten Balkonkraftwerk-Speichern. Auch energiemagazin.com und CHIP zählen sie zu ihren Top-Empfehlungen. Klingt gut. Aber lohnt sich das Gerät auch im Alltag wirklich? Wir haben die technischen Daten durchforstet, Praxisberichte ausgewertet und rechnen durch, was die Solarbank 3 tatsächlich bringt.
Wichtig: Dieser Ratgeber beruht auf öffentlich verfügbaren Testberichten, Herstellerangaben und Community-Erfahrungen. Preise können abweichen — bitte vor dem Kauf den aktuellen Bestpreis prüfen.
| Speicherkapazität: | 2.680 Wh (2,68 kWh) nominal — nutzbar ca. 2,39 kWh (88,8 %) |
| Erweiterbar auf: | bis zu 16,128 kWh (5 zusätzliche BP2700-Akkus) |
| PV-Eingangsleistung: | bis zu 3.600 Watt (4 MPPT-Tracker à 900 Watt) |
| Einspeisung ins Netz: | 800 Watt (On-Grid) |
| AC-Ladeeingang: | bis zu 1.200 Watt bidirektional |
| Notstrom-Ausgang: | 1.200 Watt (Off-Grid-Modus) |
| Batterietyp: | LiFePO4, bis zu 6.000 Ladezyklen, ca. 15 Jahre Lebensdauer |
| AC-Wirkungsgrad: | 82,1 % (bei 800 Watt Entladeleistung) |
| DC-Wirkungsgrad: | 83,5 % (bei 800 Watt) |
| Standby-Verbrauch: | 9,5 Watt (On) — 0 Watt (Schlafmodus) |
| Schutzklasse: | IP65, -20 °C bis +55 °C Betrieb |
| Heizfunktion: | Ja — schützt den Akku bei Minustemperaturen |
| Smart Meter: | Ja — Nulleinspeisung via Smart Meter oder Shelly |
| KI-Steuerung: | Anker Intelligence (Wetter, Verbrauch, dynamische Tarife) |
| Kompatibilität: | Abwärtskompatibel zu Solarbank 2-Erweiterungsakkus |
| App: | Anker App (iOS und Android) |
| Home Assistant / API: | Nicht vorhanden |
| Preis (April 2026): | ab ca. 869 Euro (inkl. Smart Meter) — Listenpreis 999 Euro |
Die Solarbank 3 kommt in separaten Paketen — Basisspeicher und eventuelle Erweiterungsbatterie werden per Spedition geliefert, kleines Zubehör wie Smart Meter oder Smart Plugs per DHL. Das klingt kompliziert, ist in der Praxis aber unproblematisch.
Was im Lieferumfang enthalten ist:
Was nicht dabei ist: Im Gegensatz zur Vorgängergeneration (Solarbank 2) sind bei der Solarbank 3 keine MC4-Verlängerungskabel mehr enthalten. Wer lange Kabelwege zum Panel hat, muss diese separat bestellen. Ein kleiner, aber erwähnenswerter Minuspunkt.
Der erste Eindruck ist solid. Das Gehäuse wirkt robust, die Verarbeitungsqualität entspricht dem, was man von Anker gewohnt ist: keine klappernden Teile, keine rauen Kanten, alles sitzt fest. Das Gerät ist schwerer als es aussieht — der integrierte Hybridwechselrichter macht es zu einem kompakten Allround-System, das trotzdem handhabbar bleibt.
Die Solarbank 3 wirbt damit, dass sie per Plug-and-Play installierbar ist — und das stimmt im Wesentlichen. Die Solarpanels werden über standardisierte MC4-Anschlüsse verbunden, das Stromnetz über den Schuko-Stecker. Kein Elektriker notwendig, kein Bohren, keine Zulassungsprobleme über den normalen Balkonkraftwerk-Rahmen hinaus.
Die App-Einrichtung dauert in der Praxis 10 bis 15 Minuten. Die Verbindung zum heimischen WLAN funktioniert stabil, auch aus größerer Entfernung. Die erste Einspeisung startet bei ausreichend Sonnenstrahlung sofort nach dem Einstecken.
Smart Meter Einrichtung: Wer Nulleinspeisung will — also verhindert, dass Strom aus dem Speicher ungenutzt ins öffentliche Netz fließt — braucht einen Smart Meter oder eine Shelly-Komponente. Die Integration ist über die App gut geführt, erfordert aber etwas Geduld beim ersten Einrichten. In der Community wird empfohlen, den Shelly EM als günstige Alternative zu nutzen, wenn kein Netzanbieter-Smart-Meter vorhanden ist.
Hier wird es interessant — und hier weicht die Realität etwas von den Hochglanz-Versprechen ab.
| Nominalkapazität: | 2.680 Wh |
| Nutzbare Kapazität (gemessen): | 2.390 Wh — 88,8 % der Angabe |
| AC-Wirkungsgrad (800 W): | 82,1 % |
| DC-Wirkungsgrad (800 W): | 83,5 % |
| Wirkungsgrad bei 150 W: | 71,6 % — deutlich schlechter |
| Standby (aktiv, kein Laden/Entladen): | 9,5 Watt Eigenverbrauch |
| Betriebsgeräusch: | Hörbar unter hoher Last — lauter als Zendure Hyper 2000 |
Der AC-Wirkungsgrad von 82,1 % ist ordentlich, liegt aber nicht an der Spitze des Markts. Der Growatt Noah 2000 etwa schlägt ihn in Labortests um etwa 10 Prozentpunkte. Für die Praxis bedeutet das: Von 2,68 kWh gespeichertem Solarstrom kommen tatsächlich rund 2,1 bis 2,2 kWh beim Verbraucher an.
Auffällig ist der Einbruch des Wirkungsgrads bei geringer Entladeleistung: Bei 150 Watt — dem typischen Grundlastbereich eines Zwei-Personen-Haushalts abends — sinkt der Wirkungsgrad auf 71,6 %. Das ist spürbar. Wer die Solarbank 3 hauptsächlich als dauerhaftes Grundlastgerät nutzen möchte, verliert hier einen merklichen Teil der gespeicherten Energie.
Der Standby-Verbrauch von 9,5 Watt ist ein weiterer Kritikpunkt: An bewölkten Tagen, an denen kaum Solarstrom fließt und der Speicher nicht aktiv lädt oder entlädt, frisst das System knapp 230 Wh pro Tag allein im Leerlauf. Über einen Monat summiert sich das auf rund 7 kWh — also rund 2,50 Euro bei 35 Cent/kWh. Nicht dramatisch, aber erwähnenswert.
Das Kernverkaufsargument der Solarbank 3 gegenüber ihren Vorgängern ist die integrierte Anker Intelligence: eine KI, die Ladezeitpunkte anhand von Wetterprognosen, Verbrauchsmustern und dynamischen Stromtarifen (wie Tibber oder aWATTar) optimiert.
In Testberichten gibt es klare Positivbeispiele: An einem Abend war der Speicher bereits um 18 Uhr vollgeladen, speiste aber bewusst keinen Strom ein. Erst gegen 20 Uhr — als der Börsenstrompreis deutlich anzog — begann die Entladung ins Hausnetz. Resultat: messbare Zusatzersparnis gegenüber einem System ohne dynamische Tarifintegration.
Die Grundidee funktioniert also: Die KI erkennt, wann Strom teuer ist, und hält den Speicher solange zurück. Das ist ein echter Vorteil für Nutzer dynamischer Tarife.
Es gibt aber auch das Gegenteil. In einem dokumentierten Praxisfall lud die Solarbank 3 den Speicher nachts um 4 Uhr vollständig aus dem Netz — obwohl für den Folgetag strahlender Sonnenschein prognostiziert war. Das Ergebnis: Mittags Vollspeicher, verschenkter Solarstrom. Die KI hat hier schlicht die falsche Entscheidung getroffen.
Auch die in der App ausgewiesene "KI-Ersparnis" lässt sich nicht immer plausibel nachvollziehen. Seit Inbetriebnahme wurden in einigen Tests rund 10 Euro als zusätzliche Einsparung ausgewiesen — selbst in Situationen, in denen sich das Verhalten kaum vom klassischen Eigenverbrauchsmodus unterschied. Ob Anker hier mit idealisierten Berechnungen arbeitet oder ob die Logik für Anwender schlicht nicht transparent ist: unklar.
Fazit KI-Modus: Die Idee ist richtig. Die Umsetzung ist noch nicht vollständig ausgereift. Wer einen dynamischen Stromtarif nutzt und bereit ist, die Einstellungen zu pflegen, wird von der KI profitieren. Wer einfach anstecken und vergessen will, ist mit dem klassischen Eigenverbrauchsmodus genauso gut bedient — und spart sich den mentalen Overhead.
Die Anker App ist durchdacht und zuverlässig. Auf dem Hauptbildschirm sieht man auf einen Blick: aktuelle PV-Leistung, Ladestand des Speichers, Einspeisung ins Netz, und Strom aus dem Netz. Alles in Echtzeit, mit kleiner Verzögerung von wenigen Sekunden.
| Eigenverbrauchsmodus: | Klassische Steuerung — tagsüber laden, abends entladen |
| Smart Mode (KI): | Anker Intelligence steuert vollautomatisch auf Basis von Wetter + Tarif |
| Zeitplanmodus: | Manuell festlegen, wann geladen und wann entladen wird |
| Notstrom-Modus: | Speicher als Off-Grid-Quelle bis 1.200 Watt |
Drei Betriebsmodi bieten gute Flexibilität. Wer seinen dynamischen Tarif nicht abdecken möchte, nimmt den Zeitplanmodus und legt fest: zwischen 1 und 6 Uhr laden, wenn der Strom günstig ist — fertig. Das geht auch ohne KI.
Die Integration von Smart Metern funktioniert mit den gängigen Modellen (z. B. Eastron, Shelly EM). Sobald der Smart Meter korrekt eingebunden ist, regelt die Solarbank 3 die Einspeisung sekundengenau auf Null — kein Strom fließt ungenutzt ins Netz.
Was fehlt: Eine Anbindung an Home Assistant oder offene APIs ist nicht vorhanden. Wer sein Smart Home mit openHAB oder Home Assistant steuert, muss auf Workarounds aus der Community zurückgreifen. Für technisch versierte Nutzer lösbar — für alle anderen ein Punkt, an dem Zendure oder EcoFlow derzeit noch offener sind.
Ein echter Vorteil der Solarbank 3 gegenüber vielen Konkurrenzprodukten ist die modulare Erweiterbarkeit. Der Basisspeicher lässt sich um bis zu fünf BP2700-Erweiterungsakkus ergänzen — ohne zusätzliche Verkabelung, einfach stapeln.
| Basiskapazität: | 2,68 kWh |
| + 1 BP2700: | 5,36 kWh |
| + 2 BP2700: | 8,04 kWh |
| + 3 BP2700: | 10,72 kWh |
| + 4 BP2700: | 13,40 kWh |
| + 5 BP2700 (Maximum): | 16,128 kWh |
| Erweiterungsakku-Preis: | ab ca. 719 Euro pro BP2700 (Aktionspreise beachten) |
Ein weiterer Pluspunkt: Die Erweiterungsakkus der Vorgängergeneration (Solarbank 2-Serie) sind ebenfalls kompatibel — aufwärts und abwärts. Wer bereits eine Solarbank 2-Anlage betreibt, kann sie mit der Solarbank 3 als Basiseinheit kombinieren. Das erhöht die Investitionssicherheit erheblich.
Für ein typisches Balkonkraftwerk mit zwei bis vier Modulen wird die Basiskapazität von 2,68 kWh in den meisten Fällen ausreichen: Sie deckt den Abend- und Nachtverbrauch eines durchschnittlichen Haushalts ab. Wer eine größere Anlage plant oder möglichst viel Netzunabhängigkeit anstrebt, profitiert von der stufenlosen Skalierbarkeit.
| Kriterium | Anker Solarbank 3 E2700 Pro | Zendure SolarFlow 2400 Pro | EcoFlow Stream Ultra X |
|---|---|---|---|
| Kapazität (Basis) | 2,68 kWh | 2,4 kWh | 2,0 kWh |
| Max. erweiterbar | 16,128 kWh | 16,8 kWh | variabel |
| Einspeisung ins Netz | 800 Watt | 2.400 Watt | 800 Watt |
| Bidirektionales Laden | 1.200 Watt AC | Ja | Ja |
| Notstromfunktion | 1.200 Watt | Nein | Ja |
| KI-Steuerung | Anker Intelligence | Nein | Nein |
| Home Assistant | Nein | Ja (API verfügbar) | Eingeschränkt |
| Heizfunktion (Kälte) | Ja | Nein | Nein |
| Testurteil | home&smart Testsieger 95/100 | Stiftung Warentest Testsieger | k. A. |
| Preis (April 2026) | ab ca. 869 Euro | ab ca. 949 Euro | ab ca. 999 Euro |
| Geräuschpegel | Hörbar unter Last | Leiser | Mittel |
| Ideal für | App-Nutzer, dynamische Tarife, Erweiterbarkeit | Größere Anlagen, HA-Integration | EcoFlow-Ökosystem |
Der größte messbare Unterschied zwischen Anker und Zendure: die Einspeiseleistung. Der Zendure SolarFlow 2400 Pro kann bis zu 2.400 Watt ins Hausnetz einspeisen — dreimal so viel wie die gesetzlich erlaubten 800 Watt für Balkonkraftwerke. Das ist relevant, wenn du eine größere PV-Anlage betreibst, die nicht als Balkonkraftwerk eingestuft ist, oder wenn du die 800-Watt-Grenze künftig ausreizen willst, sobald regulatorische Änderungen kommen.
Die Anker Solarbank 3 bleibt dagegen bei 800 Watt Einspeisung — konform mit der aktuellen deutschen Gesetzgebung, aber ohne Reserve nach oben. Für ein klassisches Balkonkraftwerk ist das vollkommen ausreichend. Wer plant, die Anlage mittelfristig auf eine Vollphotovoltaik-Anlage auszubauen, sollte das einkalkulieren.
Wer Home Assistant nutzt, ist bei Zendure besser aufgehoben: Die offene API ermöglicht tiefer Integration ins Smart Home, ohne Umwege über Workarounds. Bei Anker bleibt man auf die eigene App angewiesen.
Ein Balkonkraftwerk-Speicher für rund 869 Euro muss sich irgendwann bezahlt machen. Die ehrliche Rechnung:
| Annahmen: | 2x 400Wp Module, Südausrichtung, Strompreis 35 Cent/kWh |
| Jahresertrag der Module: | ca. 700 kWh |
| Eigenverbrauch ohne Speicher: | ca. 30–40 % — rund 210–280 kWh/Jahr |
| Eigenverbrauch mit Speicher: | ca. 75–85 % — rund 525–595 kWh/Jahr |
| Mehrersparnis durch Speicher: | ca. 315 kWh × 0,35 € = ca. 110 Euro/Jahr |
| Kosten Speicher (Anker Basis): | ca. 869 Euro |
| Amortisation: | ca. 7–9 Jahre (ohne Förderung und ohne dynamischen Tarif) |
| Mit dynamischem Tarif (geschätzt): | ca. 130–160 Euro/Jahr Ersparnis — Amortisation 5–7 Jahre |
Die Amortisationszeit von 7 bis 9 Jahren ist realistisch und liegt innerhalb der Lebensdauer des LiFePO4-Akkus (ca. 15 Jahre bei 6.000 Zyklen). Das bedeutet: Nach der Amortisation läuft das Gerät noch viele Jahre lang im Plus.
Wer zusätzlich einen dynamischen Stromtarif nutzt und die KI vollständig ausschöpft, verkürzt die Amortisationszeit auf etwa 5 bis 7 Jahre. Das ist ein respektabler Wert für einen Premium-Speicher.
Wichtig: Diese Rechnung gilt nur für die Speichereinheit. Wer noch kein Balkonkraftwerk hat, rechnet die Modulkosten (ca. 200–400 Euro) zusätzlich ein. Wer bereits Module besitzt und nur nachrüstet, ist in einer besseren Position.
Städtische Förderungen können die Amortisation weiter beschleunigen: Mehrere Bundesländer und Kommunen fördern Balkonkraftwerk-Speicher mit 50 bis 300 Euro Zuschuss. Aktuelle Förderprogramme in deiner Stadt findest du auf unserer Förderungsübersicht.
Die Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro ist ein technisch ausgereiftes, gut durchdachtes Produkt — und das Testsieger-Urteil von home&smart ist verdient. Die Installation ist so einfach wie es bei diesem Gerätekaliber möglich ist, die Erweiterbarkeit auf 16 kWh macht die Anlage zukunftssicher, und die LiFePO4-Akkus halten lange genug, um die Investition zu rechtfertigen.
Die KI ist ein interessantes Feature, das in der Praxis bereits Vorteile zeigt — aber noch nicht so zuverlässig ist, dass man sich blind auf sie verlassen sollte. Wer einen dynamischen Stromtarif nutzt, profitiert messbar; alle anderen können die KI ignorieren und trotzdem ein erstklassiges System betreiben.
Die beiden echten Schwächen: der hohe Standby-Verbrauch von 9,5 Watt und die fehlende Home-Assistant-Anbindung. Beides ist kein Dealbreaker, aber wer ein tief integriertes Smart Home betreibt oder Zendures offenere API-Landschaft schätzt, findet dort möglicherweise eine bessere Passform.
| Kaufen, wenn: | du einfachste Installation willst, einen dynamischen Tarif nutzt, oder die Anlage schrittweise auf 16 kWh erweitern möchtest |
| Kaufen, wenn: | du bereits Solarbank-2-Erweiterungsakkus besitzt und auf die neue Basis umsteigen willst |
| Abwarten, wenn: | du Home Assistant nutzt und tief integrierte Steuerung erwartest |
| Abwarten, wenn: | du eine große Anlage mit mehr als 800 Watt Einspeisung planst — dann ist Zendure SolarFlow 2400 Pro die bessere Wahl |
| Alternative: | Stiftung Warentest Speicher-Test 2026 — weitere Modelle im Vergleich |
Die Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro ist ab ca. 869 Euro erhältlich — oft inklusive Smart Meter. Der Listenpreis liegt bei rund 999 Euro, Aktionspreise und Frühbucherrabatte drücken ihn regelmäßig darunter. Auf idealo.de lässt sich der aktuelle Bestpreis vergleichen. Stand: April 2026.
Die Basiseinheit speichert 2.680 Wh (2,68 kWh) nominell. Nutzbar sind im Test 2,39 kWh — also 88,8 Prozent der Nominalkapazität. Durch bis zu fünf BP2700-Erweiterungsakkus lässt sich das System auf maximal 16,128 kWh skalieren.
Die KI analysiert Wetterprognosen, persönliche Verbrauchsmuster und dynamische Stromtarife (z. B. Tibber). In Tests hat sie gezeigt, dass sie bei günstigen Börsenstrompreisen nachts lädt und bei hohen Preisen abends entlädt. Die KI ist jedoch noch nicht vollständig ausgereift und trifft gelegentlich suboptimale Entscheidungen. Nutzer dynamischer Stromtarife profitieren am stärksten von dieser Funktion.
Ja. Die vier MPPT-Eingänge akzeptieren bis zu 3.600 Watt PV-Leistung und sind mit handelsüblichen Solarpanels mit MC4-Anschluss kompatibel. Wer bereits eine Anlage ohne Speicher betreibt, kann die Solarbank 3 nachrüsten. Eine Kompatibilitätsprüfung im Vorfeld ist trotzdem ratsam.
Das kommt auf den Anwendungsfall an. Die Anker Solarbank 3 punktet mit einfacherer Installation, stärkerer App-Integration und der KI-Funktion. Der Zendure SolarFlow 2400 Pro kann bis zu 2.400 Watt ins Netz einspeisen statt 800 Watt — ein klarer Vorteil für größere Anlagen. Im Labortest liegt Anker bei Effizienz und Bedienung vorne; bei der Einspeiseleistung gewinnt Zendure deutlich.
Der LiFePO4-Akku ist auf bis zu 6.000 Ladezyklen ausgelegt. Bei einem täglichen Vollzyklus entspricht das einer Lebensdauer von rund 16 Jahren. In der Praxis sind typischerweise 0,5 bis 0,8 Zyklen pro Tag realistisch — was die Lebensdauer entsprechend verlängert. Anker gewährt eine Herstellergarantie; die genaue Laufzeit bitte auf der Produktseite prüfen.
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